Linda Evelina Heiberga

 

Die lettische Cellistin Linda Evelina Heiberga begann im Alter von sieben Jahren in Riga mit dem Cellospiel. Nach zwei Jahren an der Chetham’s School of Music in Manchester bei Prof. Nicholas Jones studierte sie bei Prof. Francis Gouton in Trossingen und Mannheim. Meisterkurse bei u. a. Maria Kliegel, Peter Bruns, Roland Pidoux und Gary Hoffman prägten ihre musikalische Entwicklung. 

 

Ihr Repertoire reicht vom Frühbarock bis zur zeitgenössischen Musik. 2014 gewann sie den 1. Preis beim internationalen Karl-Davidoff-Wettbewerb sowie einen Sonderpreis für Bach-Interpretation. Sie konzertierte u. a. in der Wigmore Hall London, im Wiener Musikverein und bei der Wolfegger Wintermusik. 2018 erhielt sie den DAAD-Preis.


Im 2025 war sie vorübergehend stellvertretende Solocellistin an der Staatsoper Stuttgart und zurzeit ist sie stellvertretende Solocellistin bei Gürzenich Orchester Köln. Sie spielt als Stipendiatin Baden-Württembergs ein Cello von Lorenzo Carcassi (1753).